| Phytoöstrogene |
| Phytoöstrogene
hemmen die körpereigenen Östrogene in ihrer Wirkung. Damit wird die Wachstumsstimulation des Muskel- und Fasergewebes verringert. Diese sekundären Pflanzenstoffen sind sog. bioaktive Substanzen, welche eine vielfältige Wirkung in der Vorbeugung von Interventionen, Krebs, Herz- und Kreislauferkrankungen entfalten. An der Prostata entfalten sie ihre Wirkung, indem sie durch eine schwache östrogenartige Wirkung mit den körpereigenen Östrogenen konkurrieren, welche das Prostatawachstum sowohl bei gutartigen als auch bösartigen Erkrankungen der Prostata stimulieren. Sie konkurrieren mit der 5 alpha-Reduktase, die Testosteron in DHT und Östradiol aufspaltet. Japaner nehmen am Tag circa 20 mg Isoflavonoide auf. In Europa beträgt der Verzehr gerade 1 mg/Tag. |
| Die Hauptgruppe der Phytoöstrogene stellen die Flavonoide dar. | |
| Isoflavonoide sind in Früchten, Soja, Tee, Wein und Gemüse enthalten. Zu ihnen zählen wir das Daidzein und Genistein. | |
| Lignane, diese zweite Gruppe der Phytoöstrogene, sind in Früchten, Leinsamen, Getreide und Gemüse und Sojaprodukten enthalten sind. Zu ihnen zählen Enterolakton und Enterodiol. | |
| Auch die sog. Phytosterole (z. B. Kürbisextrakte) gehören zu den Phytoöstrogenen. | |
| Da eine Vielzahl anderer sekundärer Pflanzenstoffe auch eine wichtige Rolle im Hinblick auf die Erhaltung unserer Gesundheit haben, möchte ich auf diese noch genauer eingehen. So schrieb Dr. Mark Messinner, vom National Cancer Institute, USA. "Isoflavone und Lignane sind die Vitamine und Mineralien des 21. Jahrhunderts." |
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